Von der Piste in die Arbeit

genau so war von Zeit zu Zeit mein Tagesablauf in meinem Praktikum im Alpinresort Sport & SPA in Saalbach.
Meist wurde ich für die Spätschicht von 15:00 – 23:00 Uhr eingeteilt, so konnte ich am Vormittag das  traumhafte Bergwetter und die frisch verschneiten Pisten genießen um mich dann nachmittags an die Arbeit an der Rezeption zu machen.

…. wenn es Arbeit gab, denn nachdem ich meine täglich zu erledigenden Aufgaben alle gemacht hatte, gab es  unter der Woche meist nichts mehr zu tun, wobei dann natürlich am Samstag (Samstag ist der An- & Abreisetag) Stress pur war.



Während meiner Praktikumszeit war ich ausschließlich an der Rezeption, wobei ich schon vom ersten Tag als vollwertiger Mitarbeiter angesehen wurde und mir viel Verantwortung übertragen wurde.
Als dann auch noch 2 Mitarbeiterinnen ausfielen war ich sogar alleine für den Spätdienst eingeteilt, was mir zunächst Sorgen bereitete, jedoch dann ohne Schwierigkeiten verlief.

Meine Unterkunft lag 30 Gehminuten von Saalbach und meinem Hotel entfernt. Es fährt auch ein Bus, jedoch ist dieser immer überfüllt mit Skifahrern, zu spät und extrem teuer…
…also entschied ich mich für den täglichen Winterspaziergang, was auch seinen Flair hatte.
Das Mitarbeiterwohnheim an sich ist ein Neubau, jedoch waren die jungen Leute auf Etage 2 (meine Etage) nicht gerade die ordentlichsten und der Flur war das reinste Chaos. Im Zimmer waren wir zu zweit und dies war dann durch unsere Pflege auch immer sauber und ordentlich.

Die Freitage konnte ich mir immer selbst einteilen und so hatte ich auch öfters 4 Tage am Stück frei, sodass ich nach Hause fuhr, um zumindest ein bisschen vom Fasching mitz unehmen ;-).

Alles in allem war es ein lehrreiches Praktikum in dem mir viel Verantwortung übertragen wurde. Ich hatte einige sehr schöne Tage im Schnee und auf der Piste und bekam zum Schluss noch eine sehr gute Bezahlung. Allerdings gefiel mir die Arbeit an der Rezeption nicht, da sie zu eintönig und langweilig war.  Aber Dank meiner gemachten Erfahrungen, weiß ich jetzt auch, dass dies später keine gute Berufswahl für mich ist  ^-^.

Liebe Grüße Anna Straßer