Mein letztes Praktikum in der Heimat

Servus aus Berchtesgaden!

Mein drittes und damit letztes Praktikum habe ich in meinem Heimatort Berchtesgaden absolviert. Ich wollte mir sehr gerne noch die Rezeption als Bereich in der Hotellerie Branche ansehen und habe mit dem Alpenhotel Fischer eine gute Wahl getroffen.  🙂

 

Das Alpenhotel Fischer befindet sich direkt in Berchtesgaden (und auch nur 7 Autominutenvon meinem Zuhause entfernt 😉 ) und ist ein 4-Sterne Wellnesshotel.  Durch die relativ geringe Anzahl an Zimmer ist das Hotel sehr familiär, was mir sehr gut gefällt. Insgesamt gibt es 43 Zimmer und zwei Ferienwohnungen, sowie einen Wellnessbereich mit Hallenbad, Saunen und einer Auswahl an Massagen und Kosmetikbehandlungen.

 

Ich war die ganzen 7 Wochen an der Rezeption eingeteilt, genauso wie ich es mir gewünscht hatte. Meine Tätigkeiten waren den Check-In durchzuführen, Gästegespräche am Telefon oder auch persönlich zu führen, Angebote und Reservierungsbestätigungen zu schreiben und viele weitere kleine Aufgaben die an der Rezeption angefallen sind. Ich wurde sehr gut eingelernt und man hat mich auch wie eine richtige Mitarbeiterin behandelt. Das heißt mir wurde viel zu getraut, sogar so viel, dass ich bereits in meiner zweiten Woche des Praktikums die Rezeption am Nachmittag alleine führen durfte. 😀 Das war natürlich eine große Verantwortung für mich aber ich habe mich auch riesig gefreut, dass mein Praktikumsbetrieb mir solche Möglichkeiten bietet. Den Nachmittag alleine habe ich auch gut überstanden, da es glücklicherweise auch nur vier Anreisen an diesem Tag gab und sonst auch nicht so viel los war.  🙂

Als Fazit kann ich das Alpenhotel Fischer wirklich sehr empfehlen, für alle die am Hotelwesen interessiert sind.  Ich habe sehr viel gelernt und insgesamt eine tolle Zeit in meinem Praktikum gehabt!

Liebe Grüße,

Laura

,,A Guinness,please!“

Das ist wohl der Satz, den ich für die nächsten 2 Monate am meisten zu hören bekam. Für mein drittes und letztes Praktikum hat es mich nämlich auf die ‘grüne Insel‘ verschlagen-dort, wo sich das berühmte Bier ‘Guinness‘ am besten schmecken lässt. In einer kleinen Vorstadt, südlich der irischen Hauptstadt Dublin, durfte ich in einem typisch traditionellen irish Pub tätig sein. Neben Guinness, Smithwick, Dublin Blone etc. zapfen, gehörte auch der Service im Restaurant sowie auf kleinen Events von Touristengruppen dazu. Hier lernte ich viel Neues im Bereich Gastronomie, da doch viele kleine Dinge wie zum Beispiel, das Einschenken vom Bier ganz anders sind. Während wir in Bayern am liebsten  ‚Hendl‘ oder ‚Schweinebraten‘ auf der Menükarte haben, bevorzugen die Iren ihr traditionelles ‚Stew‘,  Mashed Potatoes, Chips, Lamb Shank… für den süßen  Hunger danach gibt es das super-leckere Crumble,Sherry Triffle und viele verschiedene, typisch irische Desserts, die ich servieren aber natürlich auch probieren durfte 😉 In meinem Pub wurde allerdings mehr Wert auf die vielen regionalen Biere, anstatt des traditionellen Essens gelegt. Tatsächlich verbringen die Menschen auf der grünen Insel extremst viel Zeit in Ihrem Lieblingspub. Egal ob unter der Woche oder am Wochenende, ein ‚Pint‘ Bier ist jeden Tag drin 😀

Jeden Dienstag und Samstag kam eine irische Musikgruppe, die den Gästen ein paar traditionelle Lieder vorspielte und mir zugleich das Arbeiten versüßte.  So konnte ich Arbeit und Kultur verknüpfen und lernte zugleich eine Menge interessante Menschen aus der ganzen Welt kennen.

 

                                

Neben der Arbeit nutzte ich natürlich auch die Zeit, mich der Stadt Dublin näher zu bringen. Neben wunderschönen Backsteinhäusern mit Haustüren in schrillen Farben, bietet die Stadt eine Menge pompöse Parks, Statuen, alte Kirchen und natürlich tausende von urigen Irish Pubs. Außerhalb des Zentrums kann man sich nach einem stressigen Tag einfach an den langen Strand der Ostküste setzten und dem Rauschen des Meeres zuhorchen. Außerdem bietet Irland an der Westküste gewaltige Klippen sowie einen riesigen Nationalpark, den man besichtigen kann. Selbstverständlich nutzte ich für ein paar Tage die Chance, um mich von Irlands Natur begeistern zu lassen und kam nach meinem kurzen Trip in den Westen mit vielen tollen Eindrücken zurück.

Letztendlich kann ich nur sagen, dass mein letztes Praktikum ein voller Erfolg war, ich viel Neues kennen gelernt habe und Dublin nun eindeutig zu einer meinen Lieblingsstädten gehört 😊

Cheers!

Rebekka Hillebrand, you13A

….über das Leben & Arbeiten an der Costa del Sol

¡Buenos días!

So schnell gehts und man ist schon in seinem letzten Praktikum angelangt…
…wir hatten doch gerade erst unseren ersten Schultag an der YouTou und jetzt soll dann schon wieder alles vorbei sein.

Aber genug über die wunderschöne Zeit, die viel zu schnell vergeht.

Morgenspaziergang am Meer

Für mein 3. Praktikum habe ich die Erasmus+ Förderung bekommen, die mir ermöglicht hat, meine efAb im sonnigen und warmen Málaga an der Costa del Sol, zu absolvieren.

Am 09.09. begab ich mich also zusammen mit Laura Obermeier, auf in ein neues Abenteuer. Am Flughafen wurden wir bereits von Elena (unserer Praktikumsbetreuung, die auch schon anderen Youtoulern ihr Praktikum vermittelt hat) erwartet. Danach ging es gleich in unsere Wohnung, die in einem kleinen Vorort von Málaga, namens Pedregalejo ist.

Die Wohnung war allerdings anfangs leider nicht, dass was wir uns vorgestellt hatten.

Zunächst muss ich erwähnen, dass wir unsere Wohnung mit einem Chinesen teilen, die wie wir bereits im TM-Unterricht gelernt haben sehr unreinlich sein können und genau dieses Vorurteil hat unser Mitbewohner mehr als bewiesen.
Nach einer 5-stundigen Putzorgie, einem Putzplan und kleine Hinweiszetteln verteilt in der ganzen Wohnung, war das Wohnungsproblem schlussendlich gelöst.

In der ersten Praktikumswoche besuchten Laura und ich eine Sprachschule in Pedregalejo, um unser, sagen wir mal nicht ganz so gutes Spanisch aufzubessern. Der Unterricht war super und brachte uns viel für unser Spanisch.

Zudem stellte ich mich in der 1. Woche in meinem Praktikumsbetrieb dem Hotel Guadalmedina im Zentrum Málagas vor und lernte die sehr herzliche Chefin und meine lustigen Arbeitskollegen kennen.

Ausflug nach Nerja

Im Allgemeinen ein super erster Eindruck, bis Laura und ich erfuhren , dass wir beide genau unterschiedliche Arbeitszeiten hatten, ich sollte von 15:30 bis 21:30 Uhr täglich arbeiten und Laura von 08:00 bis 14:00 Uhr. Dies wäre sehr schade gewesen, da wir uns dann unter der Woche nie gesehen hätten. Also bat ich Elena darum, ob es nicht möglich wäre, dass sie mit meiner Chefin (die übrigens nur Spanisch spricht) darüber sprechen könnte, dass wir beide gleiche Arbeitzeiten haben. Allerdings wies uns Elena nur daraufhin, dass wir hier nicht zum Spass hier seien, sondern um zu arbeiten…
… dies ist uns beiden sicherlich im Vorhinein bewusst gewesen und wir haben die Arbeit ja auch nicht verweigert.

Daraufhin suchte ich selbst, das Gespräch mit meiner Chefin und trotz der Sprachbarriere klappte es und ich arbeite jetzt auch nur vormittags, so wie Laura, sehr zu unserer Freude :))))

Im Hotel arbeite ich morgens in der Cafeteria, dort gibt es das Frühstücksbuffet für die Gäste. Wenn ich damit fertig bin, meistens gegen 12 Uhr wechsle ich an die Rezeption. Dadurch habe ich einen abwechslungsreichen Arbeitstag, der mir viele Möglichkeiten bietet mein Spanisch zu verbessern ;-).

Am 30. Oktober geht es dann wieder heimwärts für uns und ab in den Prüfungsstress…

¡Bien Saludos y hasta pronto!

Anna

Paella essen :))

 

Grüezi, Servus und MoinMoin auch von mir!

Ich absolvierte mein Praktikum bei der Speaker GmbH, einer Unternehmensberatung, in Oberndorf. Es war eine sehr schöne Zeit, ich konnte sehr viel lernen und durfte zu sehr vielen Vorträgen, Seminaren und Schulungen im DACH-Raum mit. (Deutschland – Österreich – Schweiz). So war ich beispielsweise in Linz, Freiburg, Basel, Hamburg usw. Meine Tätigkeiten waren im Bereich Online-Marketing, Verkauf und Kundenbetreuung. Natürlich durfte ich mich auch im Büro „austoben“, wo ich die Möglichkeit hatte, vertieft in das „Leben“ einer GmbH Einblick zu erhalten. Da Bilder mehr als mind. 1000 Worte sagen….Bitteschön

 

 

 

 

 

Einmal am Flughafen in Berlin sowie in Basel. Dann haben wir natürlich das schöne Wetter ausgenutzt und sind auf den Golfplatz gegangen 😉 Das Bild unten Rechts war bei einem Verhandlungsseminar. Das Praktikum hat mir sehr gut gefallen und ich kann die Speaker GmbH nur weiterempfehlen! Es war eine sehr große Erfahrung in solch ein Unternehmen arbeiten zu dürfen! Ich habe sehr viel mitgenommen und kann die erlernten Dinge sicherlich in andere Unternehmen einbringen. Tschuuusss und bis bald, DS

Mein Praktikum im Herz Bayerns

Hallo liebe YouTouler,

mein 2. EfAb durfte ich in der Touristinfo in Altötting absolvieren.

Mein Praktikum begann am Montag, den 8. Januar 2018 und endete am Freitag, dem 23. Februar 2018. In diesem 7 Wochen war ich in der Touristin angestellt und durfte dort die Arbeit im Backoffice und Frontoffice kennenlernen.

Die gesamte Praktikumsdauer hindurch war ich für die Buchung und Einteilung der verschiedenen Stadtführung, die in Altötting angeboten werden, zuständig.

Im Februar begann der Kartenverkauf für den alljährliche Ausflug nach Passau, somit war ich bei der Planung, Vorbereitung, Vermarktung dieses Ausflugs und schließlich auch beim Verkauf der Karten mit dabei und konnte dort viele Erfahrungen sammeln.

Ebenso war ich zusammen mit einer Kollegin im Frontoffice für die Betreuung der Kunden und deren Anliegen zuständig. Pro Woche mussten die Schaukästen, welche in Altötting aufgestellt sind, mit neuen Plakaten von bevorstehenden Veranstaltungen bestückt werden. In den 7 Wochen durfte ich diesen Aufgabenbereich übernehmen.

Das gesamte (rein weibliche) Team war sehr herzlich und insgesamt war die Atmosphäre im Betrieb sehr angenehm und locker.

Doch leider waren meine Arbeiten oft sehr eintönig und so wurde es sehr schnell langweilig, vor allem weil zu der Zeit allgemein im Betrieb nicht viel los war.

Im Großen und Ganzen hat es mit gut gefallen, doch ich freu mich jetzt schon sehr auf mein kommendes Auslandspraktikum in Havanna, Kuba.

Liebe Grüße an alle,

Alina 🙂

 

„Haus der Berge“ weit mehr als nur ein Museum!

Weit mehr als nur ein Museum behauptet das Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ in Berchtesgaden von sich und dem muss ich voll und ganz zustimmen. Sieben Wochen durfte ich das „Haus der Berge“ als wundervollen Praktikumsbetrieb kennenlernen und habe dort eine interessante und schöne Zeit verbracht.

Viele denken sich wie langweilig es sein muss in einer Zeit in der Touristisch nicht viel geboten ist in einem Museum zu arbeiten, falsch gedacht. Na gut ich muss zugeben ab und an war nicht viel los und auch nicht viel zu tun, aber diese Zeit haben mir meine tollen Kollegen versüßt. Überwiegend habe ich meine Zeit hinterm Informationstresen verbracht. Kassen- und Verkaufstätigkeiten, Besucher- und Veranstaltungsbetreuung, Führungen durch die Ausstellungsbereiche, Informationsleistungen und Projektarbeiten. Hört sich im ersten Moment nicht nach einer aufregenden Zeit an, aber das war auch nicht das einzige was ich den ganzen Tag machen durfte.

Es fand eine internationale Veranstaltung  namens „Memorial Danilo Re“ statt. Ein Ranger- Treffen, sagt wahrscheinlich keinem etwas. Dieses Treffen findet zum Gedenken des verunglückten italenischen Rangers Danilo Re statt. Ranger der alpinen Schutzgebiete  Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Slowenien, der Slowakei und der Schweiz  kommen vorbei. Jeder bringt Spezialitäten aus seinem Land mit, es ist wie ein dreitägiges Familientreffen. Die Ranger sind super gemütlich drauf und es gab nie einem Moment wo es langweilig wurde. Ich durfte bei der Organisation, den Vorbereitungsarbeiten und der Durchführung unterstützen und hatte mit meinen Kollegen und den Rangern ein super spannendes und lustiges Wochenende.

Und was machen Praktikanten noch so? Na klar, ihr Talent als Statisten unter Beweis stellen. Für ein Interview des Frankenkutschers wurden meine Praktikantenkollegen und ich dazu aufgefordert Touristen zu spielen und eine Kutschenfahrt durch das Klausbachtal zu machen. Da sagt man nicht nein wenn es heißt ihr verbringt heute euren Arbeitstag draußen und werdet bisschen gefilmt.

Es ging auch raus in den Nationalpark um Forschungsarbeiten zu machen zum Beispiel um Messungen an den Quellen zu unternehmen. Sehr Interessant und auch sehr schön, wenn man durch den Tiefschnee im Wachterl bei Sonnenschein stapft.

Bei einem Workshop zur Kräuterkunde durfte ich auch dabei sein und im Bildungszentrum durfte ich mit den Kinder Naturkosmetik herstellen.

Ich hatte gute Arbeitszeiten durfte selbständig arbeiten und die Arbeitsatmosphäre war total angenehm. Es war eine sehr schöne Zeit und mein Fazit ist, das „Haus der Berge“ ist nicht nur als Besucher sehenswert sondern auch zum arbeiten als Praktikant sehr empfehlenswert. 🙂

Liebe Grüße

Anna

 

 

 

Sláinte! Mein 2. efAb im Pub in Irland

Ich habe mein zweites Praktikum im Pub „The Old Punchbowl“ in Booterstown in der Bucht von Dublin gemacht.

Das Pub gibt es seit 1779 und wurde vor etwa 20 Jahren von den beiden Chefs und Inhabern gekauft.

Inklusive dem Manager und den zwei Köchen sind dort 13 Mitarbeiter beschäftigt.

Meine Arbeitszeiten waren von Montag bis Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr.

Ich arbeitete im Service, wobei Barista (Zubereitung von Heißgetränken), Reinigungsarbeiten und das Arbeiten hinter der Bar ein Bestandteil dessen war.

Des Weiteren konnte ich in die Küche „hinein schnuppern“ und bei der Speisenzubereitung und Brotbacken helfen.

Mit den Mitarbeitern und Stammgästen verstand ich mich wirklich gut, weshalb meine Kollegin Irma und ich regelmäßig von einem unserer Gäste mit Scones und privaten Konzerten verwöhnt wurden.

Während den traditionellen, wöchentlichen Konzerten in der Old Punchbowl als auch in meiner Freizeit konnte ich die Mentalität von Land und Leuten miterleben sowie lieben lernen.

Auch wenn die Arbeit im Pub nicht besonders fordernd war und saisonal bedingt wenig Gäste zu besuch waren hat mir die Arbeit sehr großen Spaß gemacht und es war schön einmal einen geregelten Arbeitsalltag zu haben.

 

Alles in allem kann ich ein Praktikum in der Old Punchbowl wärmstens weiterempfehlen, wenn man die irische Kultur hautnah erleben möchte!

 

Cheers,

Pia

mein Deutschlandpraktikum bei element-events in Rosenheim

Hallo liebe Youtouler,

Für mein 2. efAb war ich in der element-events Agentur in Rosenheim und habe dort einen guten Einblick in die alltäglichen Tätigkeiten einer Eventagentur bekommen. Mein Arbeitsbeginn war zwischen halb neun und neun Uhr am Morgen, meistens durfte ich das Büro um vier oder halb fünf verlassen. Zu meinen Hauptaufgaben galten Recherchelisten erstellen, Angebote einholen und zusammenstellen. Außer mir waren noch zwei weitere Praktikantinnen von der FOS in dem Betrieb tätig. Da der Betrieb im Winter fast ausschließlich mit der Projekt Planung beschäftigt ist hatte ich leider nicht die Möglichkeit vor Ort bei einer Veranstaltung dabei zu sein. Aber um den vollen Umfang einer Projektplanung mitzubekommen erhielten wirPraktikantinnen ein fiktives Projekt mit genauen Anforderungen. Dazu haben wir ein Konzept erstellt mit einer Rechercheliste und einer Präsentation, die wir unseren Kollegen so vorgeführt haben wie sie es selbst bei Kunden tun (naja vielleicht nicht ganz so professionell aber wir waren sehr bemüht) um den sog. Pitch zu gewinnen.

Die Mitarbeiter des Betriebs nahmen mich schnell in ihren Kreis auf und ich schloss schnell neue Freundschaften mit ihnen. Da das element-events Team ziemlich klein ist fühlte man sich sofort geborgen und der Umgang ähnelte eher einer Familie wie einer Firma.

Isabella Hinterberger

You12

 

Arbeit, Arbeit, Arbeit!!!

Hallo zusammen!

Ich habe meine 8 – Wochen Praktikum im verschneiten Werfenweng verbracht.

Hier war ich in einem 4* Hotel, wo meine Aufgaben im Bereich Service und Rezeption lagen.

Der Abendservice hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht, auch wenn es oftmals sehr sehr stressig war. Trotzdem hat es mir wieder gezeigt, wie sehr ich den Umgang und die Arbeit mit den Gästen liebe, vor allem wenn diese mehrere Tage bzw. Wochen geblieben sind, und man mit der Zeit alle Gewohnheiten sowie deren Zimmernummer kannte. Mit meinem Serviceteam hatte ich meistens sehr viel Spaß, auch wenn einer davon kein Wort deutsch sprach. Aber da merkt man auch wieder, dass man sich auch in der Arbeitswelt nur  mit Händen und Füßen verständigen kann 😉

An der Rezeption habe ich leider nicht so viel gelernt wie erhofft, da ich nicht viel Rezeptionsarbeiten verrichten durfte. Meine Aufgaben waren nur der Check-in der Gäste.

Sonst war ein großer Aufgabenbereich noch die Sauna, für die ich in meiner ganzen Praktikumszeit eigentlich komplett selbst verantwortlich war. Ich durfte sie programmieren, die Aufgüsse vorbereiten und war den ganzen Tag dafür zuständig, dass genug Handtücher und Getränke vorhanden waren.

 

Den restlichen Nachmittag habe ich leider nur mit Vorbereitungs- / Praktikantenarbeiten verbracht. Wie Servietten falten, Putzen, Kaffeegeschirr vorbereiten und noch mehr putzen.

 

Als Fazit kann ich sagen, dass mir die Arbeit grundsätzlich gefallen hat und ich auch wieder gemerkt habe, dass die Hotelarbeit das ist, was mir wirklich Spaß macht und ich mir für später vorstellen kann. Jedoch ist dieses Hotel absolut nicht weiter zu empfehlen, da ich viel, wirklich sehr viele gearbeitet habe, kaum frei hatte und mir dazu noch einen sehr barschen und unfairen Umgangston gefallen lassen musste.

 

Liebe Grüße,

Lisa

Auch im Osten trägt man Westen!

Ich habe mein zweites Praktikum im „The Wall Museum“ an der East Side Gallery in Berlin absolviert.

Wem der Begriff „East Side Gallery“ nichts sagt, dem helfe ich kurz auf die Sprünge: Im Jahre 1961 wurde Berlin in Ost und West geteilt. Wie? – mit Hilfe einer 160 Kilometer langen Betonmauer. Am 9. November 1989 fiel diese, und aus einer Mauer, die Familien, Häuser und Orte teilte, wurde eine Location, an der internationale Künstler sich verwirklichen konnten. Es ist quasi DIE Touristenattraktion schlecht hin.

Also wie schon gesagt, „The Wall Museum“ – Mauermuseum, befasst sich mit der ganzen Geschichte der Mauer. Das Besondere an diesem Museum ist, dass es eine multimediale Ausstellung ist, sprich nur mit TVs, Bildschirmen, Kopfhörern. Ahja insgesamt sind es 13 verschiedene Räume.

Nun wisst ihr, was die East Side Gallery ist, was das Museum bietet und jetzt kommen wir zu meinen Tätigkeiten.

Insgesamt dauerte mein Praktikum acht Wochen, ich hatte eine 40 Stunden Woche. Meine Hauptaufgaben waren Gruppenanmeldungen und Führen des Instagram-Accounts.

Zu den Gruppenanmeldungen gehörte die Akquise von Schulen. Akquise bedeutet einfach Kundengewinnung. Ich habe bei Schulen angerufen und gefragt, ob sie interessiert an unserem Museum sind, wenn dies der Fall war, schickte ich ihnen Infomaterial. Ich habe sehr viel telefoniert, was wirklich gut war, weil davor hatte ich echt Angst zu telefonieren – jetzt hab ich vor gar nichts mehr Angst 😉 nur die Schnauze voll vom Telefonieren.

Auch dazu gehörte die Arbeit mit dem Programm „CRM – Central Station“, dies ist eine Plattform für Kleinunternehmen, wo alle Kunden, Termine, Kontaktdaten gespeichert sind.

Kommen wir zu meinem Lieblingspart…INSTAGRAM 😊. Ich durfte täglich Instagram-Beiträge und Instagram-Storys posten. Natürlich nur Posts, die zum Thema unseres Museums passten. Was auch eine gute Übung war, da diese Posts auch auf Englisch geschrieben werden mussten.

Apropos Englisch: In dem Museum arbeiten eigentlich nur Studenten-Praktikanten. Aus Italien, Bulgarien, Ukraine und Nicaragua. Jap, keine deutschen Muttersprachler – except me. Ich durfte immer ihre geschriebenen Texte korrigieren und verbessern (sogar die Englischen). Ich hoffe, ich bin jetzt auch in Deutsch besser geworden… Aber das hat mir eigentlich echt Spaß gemacht.

Kleine Nebenarbeiten waren Recherche oder „Notes“, also Angebote einholen, wenn zum Beispiel ein Handwerker gebraucht wurde oder neue TVs gekauft werden mussten. Aber auch Besucherservice gehörte zu meinen Tätigkeiten.

Im Großen und Ganzen war das Praktikum echt gelungen. Die Kollegen sind enge Freunde geworden und ich weiß, dass ein Bürojob nicht wirklich etwas für mich ist (hab ich vorher schon gewusst, aber ich wollts ausprobieren). Außerdem war ich zwei Monate alleine in Berlin, was mich auf jeden Fall weitergebracht hat. Und mit der deutschen Geschichte kenn ich mich jetzt auch ein bisschen besser aus. Wobei, der Mauerbau für mich immer noch ein Rätsel ist.

Alles jute,

Eure Afra