Praktikum in der Vinothek der Dinzler Kaffeerösterei

Servus aus dem schönen Oberbayern!

 

Mein letztes Praktikum verbrachte ich am Irschenberg in der Dinzler Kaffeerösterei. Genauer gesagt in der Vinothek der Dinzler Kaffeerösterei.  Hier war jedoch nicht das Hauptaugenmerk auf dem Verkauf von Wein, sondern auf dem Verkauf und der Beratung von Kaffeemaschinen.

Mir wurde in kürzester Zeit interessante Verkaufstipps beigebracht welche Art von Maschine ich an welche Art von Kunde wie verkaufen musss. Darüber hinaus die eigentlichen technisschen Eigenschaften der einzelnen Maschinen bzw. Kaffeemühlen mit denen ich mich die meißte Zeit auseinandergesetzt habe. Es gibt beispielsweise: Verschiedene Boiler, die unterschiedliche Kreisläufe erhitzen und man je nach Maschine mehr oder weniger anstellen kann. Verschiedene Pumpentypen, die sich mit ihrer Extraktionszeit auf das Geschmacksprofil des Espressos auswirken. Verschiedene Mahlwerke in den Kaffeemühlen, welche sich wiederum auf das Aroma auswirkt. Dies und weitere feinsensorische Parameter sind notwendig, um einen exzellenten Espresso zu zaubern.  Ferner kamen auch noch weitere Eckedaten über Kaffee hinzu wie den Unterschied in den Bohnenarten Arabica und Robusta, der Herkunft und der wirklichen nähe zu den Kaffeebauern aus aller Welt. Zusätzlich wurde mir ebenso gezeigt, wie man den perfekten Milchschaum schäumt und man ein schönes Herzchen in einen Cappuccino gießt.

Des Weiteren wurde ich auch in Bezug auf Wein mehrfach und intensiv geschult worden. Es fing einfach an mit den Unterschieden zu Trocken, Halbtrocken, lieblich und süß und ging weiter mit den verschiedenen Weinanbaugebieten bis hin zu den allgegenwärtigen Präsikatsstufen. Auch der Unterschied der einzelnen Rebsorten wurde mir mithilfe von Sensorikschulungen näher gebracht. Sehr anschaulich wurde mir gezeigt, dass eine Rebsorte aus zwei unterschiedlich geformten Weingläsern anders duftet und vor allem schmeckt. Eine sehr angenehme Erfahrung, die Theorie und Praxis vereint. Neben Weinen aus Deutschland gab es auch einige Weine aus Österreich und eine Hand voll aus Italien. Ferner auch Schaumweine und Champagner von Dom Perignon und Ruinart.

 

Im Großen Ganzen hat mir dieses Praktikum sehr gefallen, da ich wirklich einen Haufen an Informationen aufsaugen konnte und nun bestens für die Abschlussprüfung zumindest zu Thema Wein perfekt auskenne.

 

LG Mike