Oh wonderful Ireland

Nach einem Flug von zwei Stunden und einer Zeitverschiebung von einer Stunde habe ich am 07.01.2017 Dublin airport erreicht.

Ich glaube den ersten Eindruck, den der irische Busfahrer von mir hatte, war eher fragwürdig, da ich so viele Fragen hatte und null Orientierung, aber letztendlich ich habe meine Bushaltestelle gefunden und wurde von meiner Host Mum in Empfang genommen.

Ich lebe in Blackrock, einem kleinen Randbezirk von Dublin und somit nur 25 Minuten zu Fuss und fünf Minuten mit dem Bus von meinem Pub “ The old Punchbowl„, in Booterstown, weg.

Ich wurde sowohl im Pub als auch in meinem neuen Zuhause mit viel Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft empfangen, was mir das Einleben sehr leicht gemacht hat.

Die Arbeit im Pub macht sehr viel Spass und bietet viele neue Erfahrungen
zusätzlich zu dem bereits Erlernten in der Schule. Die „regulars“, wie die Stammgäste bezeichnet werden, nehmen mich seit dem ersten Arbeitstag fast täglich mit einem         “ Hey Kira ( ein typisch irischer Name, niemand interessiert sich für meinen richtigen ), how are you doing?“ in Empfang und helfen mir dabei ein guter Barkeeper zu sein

(“ nein, du musst noch warten bis das Guinness ganz schwarz ist, erst dann darfst du den Rest füllen!“).

Im Endeffekt mache ich jeden Tag die selben Arbeiten, also natürlich den Service sowohl hinter der Bar als auch im Bereich auf der anderen Seite, sämtliche Putzaktionen ( bei einem ruhigen Tag muss man auch Arbeit finden), das Einräumen neuer Waren und auffüllen der Kühlschränke hinter der Bar. Besonders interessant finde ich die Bar, die sich umbauen lässt zu einer Theke ( Carvery), wo es von 12:00 – 14:30 jeden Tag frisches Essen gibt ( delicious !) und nach der halben Stunde Essen zurück an die Küche schicken, gibt es den Rest des Tages a la Carte.

Wenn man sich mit den festangestellten Mitarbeiten ( Irma und „Chef“, d.h. der Koch Ralph) gut stellt, kann man sich einiger Annehmlichkeiten erfreuen. Beispielsweise Irma hat mich zu einem Ausflug zu den Powerscourt Waterfalls, Brey und Brey Hill mitgenommen.

 

Eine gute connection zum Koch sichert mir Essen nach meinem Geschmack sowohl zur Pause als auch Take away fuer den Abend.          ( Ich hoffe ich habe nicht zugenommen, hier gibts keine Waage 🙁  )

Die regulars sind ebenfalls begeistert, wenn man Ihnen und Ihren Talenten Aufmerksamkeit schenkt und so kriege einmal die Woche ein kleines Konzert von meinem lieblings Stammgast und seinen Freunden.

 

Fuer die, denen die englische Praxis im Pub und in der Unterkunft zu wenig is, gibt es natürlich noch die Temple Bar Area, die bekannteste Barstrasse in ganz Irland. Dort kann man sich an fast jedem Tag der Woche bester Life Musik und Tourismus ( Spanien, England, Schweden, Brasilien, etc…) erfreuen und neue Bekannte finden.

 

 

Ich kann wirklich nur Positives über Dublin, The old Punchbowl, meine Host Family und das grosse Ganze sagen, daher überglückliche Grüße aus Blackrock, Ireland und Empfehlungen fuer jeden, der an ein Praktikum im „wonderful Ireland“ denkt, schicken !