Mein drittes efAb auf Kreta

Mittlerweile bin ich wieder von meinem Praktikum wohlbehalten und gesund zurück gekommen. Diese zwei Monate waren einfach nur schön. Ich habe viele neue Erfahrungen sammeln können und tolle Menschen kennengelernt.

Soo, jetzt erst mal von Anfang an. Ich habe mein drittes efAb beim Reiseveranstalter Thomas Cook als Reiseleitung am Flughafen in Heraklion, Kretas Hauptstadt, gemacht. Kurz und schmerzlos gesagt, unsere Hauptaufgabe unseres internationalen Teams (NL, B, F, H, PL, CZ, UK) bestand darin, unseren Kunden freundlich „Hallo“ und „Tschüss“ zu sagen. Aber natürlich war es ein bisschen anspruchsvoller.
Eingeteilt wurde man entweder in Abflug oder Ankunft; ich war die meiste Zeit für die Ankünfte zuständig. Bei Schichtbeginn bekam jeder Listen, auf denen die Flüge mit ihren Uhrzeiten und den jeweiligen Hotels verzeichnet waren. Nach der Landung kamen unsere Kunden zu unserem Schalter, um zu erfahren, wie sie zu ihren Hotels gelangen. Aufgrund der Angabe ihres Abflugortes und gebuchten Hotels, konnten wir sie dem richtigen Bus zu ordnen. Tatsächlich war es so, dass dies zwei sehr schwere Fragen für den ein oder anderen waren, die so leicht nicht zu beantworten waren. Zum Glück gibt es hierfür die Reiseunterlagen! Wenn alle den Weg zu ihrem Bus gefunden haben, gab es nochmals eine letzte Kontrolle durch uns, ob wirklich alle richtig und da sind, da der Parkplatz unglaublich groß ist und man sich schon mal verlaufen kann, sowie letzte Hinweise, auf was man auf Kreta so achten muss. Sobald die Busse abgefahren waren, kümmerten wir uns schon um die nächsten Flüge mit neuen „Touris“, die auf die nächsten Busse verteilt werden mussten. Und so lief die ganze Schicht ab.
Zwischendurch habe ich auch bei den Abflügen ausgeholfen. Wenn unsere Busse angekommen sind, teilten wir unseren Feriengästen mit, an welchen Check-In Schaltern sie einchecken sollen und wünschten ihnen zum Abschied noch eine „Schöne Heimreise“. Um zu wissen, ob alle wirklich abgereist waren, wurde das jeweilige Check-In Schalterpersonal gefragt, ob alle im Flieger sitzen. Leider gab es jedoch auch Urlauber, die  den Weg vom Check-In Bereich bis zur Sicherheitskontrolle irgendwie nicht ganz geschafft haben und trotz Durchsagen ihr Boarding verpasst haben. Tja, dann ist der Flieger halt ohne sie losgeflogen.

Unser Schalter
Unser Schalter
Thomas Cook Familie
Thomas Cook Teams

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe einiges von meinen Gästen gelernt, wie zum Beispiel, dass Kreta und Rhodos dasselbe sind, dass Kreta eine Stadt auf Zypern ist und dass man für Griechenland griechische Euros benötigt – manche wollten tatsächlich deutsche Euros in griechische wechseln. Kaum zu glauben, aber wahr.
Mir hat das Praktikum bei Thomas Cook sehr gut gefallen, auch wenn es nicht so viel Abwechslung gab, aber unsere Gäste haben den Tag dann doch sehr amüsant gemacht. Mein Französisch und Englisch wurden zum Teil ganz gut gefordert und ich kenne mich jetzt ein bisschen besser mit den vielen 3-Letter-Codes, (Abkürzungen der) Fluggesellschaften und den anderen Reiseveranstaltern aus. Ich fand es ziemlich cool, Teil eines so großen und internationalen Teams zu sein, in dem man sich sehr gut verstand und auch in seiner freien Zeit etwas zusammen unternommen hat. Ich kann das Praktikum jedem empfehlen, vor allem denjenigen, die danach im Reisebüro arbeiten wollen, da diese Arbeit eine ziemlich gute Basis ist.

Hersonissos, wo ich gewohnt habe
Hersonissos, wo ich gewohnt habe
Heraklion
Heraklion

 

 

 

 

 

 

 

Insgesamt kann ich mich nicht beklagen, acht Wochen auf Kreta verbracht zu haben. Von Menschen, die auf der Autobahn mit ihren Koffern rumlaufen bis zu öffentlichen Toiletten, die nicht abgesperrt werden konnten, habe ich alles erlebt. Das Wetter und das Meer waren natürlich richtig schön sowie die Landschaft und Städte, die ich an meinen freien Tagen besucht habe. Man konnte hier sehr viel machen!!

Verspätete Grüße aus Kreta

Saskia