Kandy – historisches und kulturelles Herz von Sri Lanka

Letztes Wochenende durfte ich spontan mit auf einen zweitägigen Ausflug nach Kandy fahren.
Kandy war die letzte Königsstadt und ist im zentralen Gebirge von Sri Lanka gelegen.
Die Hauptsehenswürdigkeit ist der Zahntempel (Sri Dalada
Maligawa), der einen Zahn Buddhas aus dem 4. Jahrhundert
beherbergen soll. Der Eintritt ist verhältnismäßig teuer aber der Tempel war definitiv einen Besuch wert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Der See „Kandy Lake“ lädt zu einem kleinen Spaziergang ein und von dort aus kann man auch die riesige Buddhastatue, die sich seit den 1990er Jahren auf dem
Bahirawakanda-Berg befindet, sehen. Sie ist auch von einigen anderen Stellen der Stadt sichtbar und von der Statue selbst aus, hat man wiederum einen wunderbaren Blick auf die Stadt und den See.
Am zweiten Tag haben wir den Vormittag mit einem langen Spaziergang im „Royal Botanical Garden“ verbracht, der zwar nicht mit einer fülligen Blumenpracht glänzen kann, dafür aber mit weitläufigen Grünflächen, vielen verschiedenen Baum- und Bambusarten sowie einer Vielzahl an Vögeln und auch einigen Affen.

 

 

Abgerundet wurde der Trip mit der Besichtigung einer Teefabrik mit angrenzender Teeplantage und anschließender Verkostung. Typisch für Sri Lanka ist der qualitativ sehr hochwertige Ceylon Schwarztee.

Auch beeindruckt hat mich die Straßenküche hier, der wir während den zwei Tagen völlig verfallen sind. Egal ob Kottu, Rotti oder Dosa, alles ist erfüllt voll von Aromen und Gewürzen. Von den reifen Mangos, Papayas und Babybananen mal ganz abgesehen.

 

 

Ich befinde mich jetzt in der zweiten Hälfte meines efAbs, welches ich vom 05.01. – 23.2. in einem Ayurvedaresort in Sri Lanka absolviere.
Es ist ein relativ kleines Resort mit 15 Zimmern und wunderschön ruhig gelegen und ich bin sehr froh hier sein zu können. Auch wenn die andere Mentalität und Arbeitseinstellung immer wieder eine Herausforderung darstellen.
Ich darf hier sehr frei und selbstständig arbeiten und alle Ideen mit einbringen. So lösen meine Veränderungsvorschläge auch mal direkte Panik bei den Mitarbeitern aus, wenn es an deren Umsetzung geht.

Das hat mich mittlerweile gelehrt, alles etwas langsamer und vorsichtiger anzugehen. Das bedarf zwar viel Feingefühl und Erklärungen, warum es besser sein könnte auch mal eine neue Herangehensweise auszuprobieren, zahlt sich jedoch auf ganzer Linie aus.

Ganz liebe, und vor allem sonnige und warme Grüße aus Sri Lanka!