Monat: Oktober 2016

Liebe Grüße aus dem Herzens Englands und der Heimatstadt Robin Hoods, Nottingham.

  Ich bin seit knapp vier Wochen in Nottingham und arbeite dort in zwei Pubs/ Inns. Größtenteils verbringe ich meine Zeit im Pub „The Fellows, Morton a

BLOCK6
Ich im Pub „The Fellows“ der mein üblicher Arbeitsplatz war.

nd clayton“( http://www.fellowsmortonandclayton.co.uk/). Dieser Pub befindet sich Mitten im Zentrum Nottinghams, fünf Gehminuten zum Market Square und zum Nottingham Castle. Am Wochenende arbeite ich meistens in einen etwas kleineren Pub, der sich 20 Gehminuten von „The Fellows“ befindet und sehr lokal geprägt ist. Beide Pubs gehören der Familie Draper. Des Weiteren hab ich an fünf Freitagen die Möglichkeit in einen Restaurant außerhalb von Nottingham zu arbeiten. „THE KITCHEN“( http://crosskeysepperstone.co.uk/) ist im Besitz eines ehemaligen Buckingham Palace Küchenchefs, Herrn Des Sweeney

,und Gewinner des Nottingham Food & Drink Awards 2016.

Meine Tätigkeiten:BLOCK5

BLOCK3
Ich im Pub „The Falcon“ der etwas kleiner ist.

In den Pubs/ Restaurant bestehen meine Hauptaufgabe im Service , d.h. Bier zu zapfen,Getränke zu mixen, Bestellungen aufnehmen und Speisen zu servieren. Zudem unterhält man sich viel und lacht sehr viel mit Gästen, was das Arbeiten sehr erleichtert, da alle Engländer extrem nett, hilfsbereit und interessiert sind.(Die ich bis jetzt kennen lernen durfte). Zudem arbeitete ich bis jetzt ein paar Mal in der Küche, in der meine Aufgaben kleinere Speisen und Vorbereitungsarbeiten waren.

Besonders gefällt mir die unglaubliche Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Geselligkeit der Engländer. Hier kann man sich wirklich täglich mit ganz unterschiedlichen und fremden Menschen über einen längeren Zeitraum unterhalten und scherzen. Diese Eigenschaften erfahre ich nicht nur in den Pubs sondern auch außerhalb, wenn ich den Weg nicht finde oder etwas anderes wissen will. Zudem ist das Essen sehr gut, was ich im Vornherein nicht erwartet habe, und des Weiteren ist das Wetter ein Traum, was ich auch nicht erwartet habe, so hatte ich bis jetzt erst einen leicht regnerischen Tag hatte und der Wetterbericht hat für diese Woche wieder eine komplette sonnige Woche vorhersagt.

Was gibt es herum zu entdecken?

BLOCK4
Bei dem „Wallaton Hall“ Besuch.

Nottingham ist hauptsächlich für seine Geschichte über Nottingham und den Sheriff von Nottingham bekannt, was auch die touristischen Hauptattraktionen darstellt. So kann ich nur das „Nottingham Castle“ und das „Justice Museum“ empfehlen die sich mit Robin Hood auseinandersetzen und andere wichtige, interessante Informationen über England und Nottingham liefern.

Des Weiteren kann ich die Nottingham Caves empfehlen, die sich zu Hunderten unter Nottingham befinden, oder „Wollaton Hall“ ( was mir am besten gefallen hat) welches ein Gebäude mit integrierter Ausstellung ist und sich im „Wollaton Park“ befinden und bekannte Filme wie „The Batman“ dort ihre Schlüsselszenen drehten. Und vieles mehr aber ich will euch ja nicht mit Aufzählungen langweilen.

Die kuriose Sehenswürdigkeit!

Heute habe ich den ältesten Pub in England besichtigt: „Trip to Jerusalem Inn“. Dieser Pub befindet sich unterhalb des Nottingham Castle und ist größtenteils in den Fels geschlagen und soll seit 1189 nach Christus bestehen. Wie auch immer, dieser Pub beherbergt zwei Sehenswürdigkeiten, die mein Interesse weckten. Einmal ist dort ein Model eines Schiffes, das so sagt es die Legende, alle Menschen die es jemals gereinigt haben, kurze Zeit später mysteriös verstorben sind. Anscheinend glauben die Leute immer noch daran, da es verboten ist das Schiffsmodel zu säubern. Ferner gibt es dort einen Stuhl, der seit Jahrhunderten die Legende innehat, dass wenn man sich darauf sitzt schwanger wird. Auf meine Nachfrage bei einem Ober, ob dies den auch bei Männern funkt

BLOCK1
Ich auf den Stuhl der Schwangerschaft verursachen soll.

ioniert wurde mir gesagt, dass es schon bei mehreren funktioniert haben soll, man jedoch danach zwei Pint (Halbe Liter eines Getränk) trinken muss und eine Mahlzeit zu sich nehmen sollte. Da war meine Neugierde geweckt und ich setzte mich für gut 30 Sekunden auf den Stuhl, bestellte mir einen großen Burger und 2 Pint und siehe da mein Bauch weitete sich wie versprochen und ich merkte dass sich in meinen Bauch was tat. Dieses Gefühl war jedoch nicht nicht von langer Dauer somit glaubte ich das der Ober mich angelogen hat. Jedoch werden wir es in 9 Monate genauer wissen ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden.

Mit diesen Worten verabschiede ich mich aus dem sonnigen Nottingham und freue mich schon darauf euch alle wieder zu sehen. (P.S. Wünscht mir Glück mit meinen Lottolos weil der Lotto-Jackpot ist 150 Millionen Pound ; den Beitrag hab ich vor drei Wochen geschrieben)

Best wishes from Nottingham,

Euer Dominik Pertl

Mein erstes efAb in Spanien ’16

6 Wochen war ich in Torrox, das ist eine kleine Küstenstadt in der Provinz Malaga. Dort habe ich mein erstes Praktikum in einem Hotel absolviert. Das Hotel Santa Rosa liegt in Torrox, ca. 45 km von der Hauptstadt Malaga entfernt. Von 10-14 Uhr war ich an der Rezeption eingeteilt und habe mich unteranderem um die Check -ins/-outs gekümmert.  Meine Kollegen waren sehr freundlich und hilfsbereit. In der ersten Woche habe ich einen Sprachkurs gemacht, der mir aber leider nicht wirklich weitergeholfen hat.

Gefördert wurde ich von dem Erasmus+ Programm und habe Unterkunft und Flug gestellt bekommen.

Hotel Santa Rosa destinia.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Freizeit haben wir auch sehr abwechslungsreich gestaltet. Wir sind an den Strand gegangen, haben die Promenade erkundet oder diverse Clubs.

 

 

Praktikum am Bayerischen Meer

banner

Ihr fragt euch bestimmt wieso ihr ein Praktikum am Chiemsee machen solltet.

Ganz einfach!

Auch am schönen Chiemsee gibt es viel zu erleben und der Chiemgauhof is ein toller Betrieb, um vorallem im Service in einem Saisonbetrieb sehr viel zu lernen.

Während den sieben Wochen, die ich in dem kleinen Boutique-Hotel direkt am Ufer des Chiemsees verbracht habe, habe ich vieles gelernt und erlebt. Da der große Biergarten, der zum Hotel gehört, am ganzen See bekannt ist, ist er sehr sehr gut besucht und so wurde mir an Tagen mit schönem Wetter garantiert nie langweilig. Schon nach ein paar Einarbeitungstagen wurde mir sehr viel zugetraut und ich durfte meine eigene Station mit ca 7 Tischen selbstständig betreuen. Insgesamt war die Arbeit sehr anstrengend, vor allem wenn der Biergarten gestochen voll war und die Gäste schon Schlange standen um noch einen Platz zu ergattern. Dadurch dass ich als Kellner sehr gut gebraucht werden konnte, hatte ich keinen einzigen Tag an den Wochenenden frei, aber das hat mich eher weniger gestört. Dafür durfte ich an schlechten Tagen auch mal 5 Stunden später anfangen oder bekam ganz frei. Trotz dem vielen Stress hat mir die Arbeit sehr viel Spaß gemacht. Das gesamte Team wurde mehr und mehr wie eine kleine Arbeitsfamilie und alle haben sich rührend um mich gekümmert.

Außerdem durfte ich auf zwei Hochzeiten mitarbeiten. Bei beiden Malen was es schön Wetter und der Sektempfang fand direkt am Ufer statt. Die gesamte Dekoration war sehr individuell gestaltet, was mir sehr gut gefallen hat und die ganze Atmosphäre war entspannt und ausgelassen. Ich könnte mir sogar vorstellen selbst dort zu heiraten 😉 Bei einer weitere Hochzeit fand die Trauung direkt im Restaurant statt, was irgendwie total lässig war. Die Hochzeitsgesellschaft bestand hauptsächlich aus Spitzensurfern aus der ganzen Welt.

Fazit: Alles in einem kann ich sagen, dass mir das Praktikum sehr viel Spaß gemacht hat und ich vieles gelernt habe. Ich habe ein super tolles Team kennen gelernt und mir für nächsten Sommer einen Arbeitsplatz gesichert. Den Betrieb kann ich auf jeden Fall weiter empfehlen, da man nicht nur einer von vielen ist und direkt in den Ablauf mit eingebunden wird.

lounge-bereichLuftballons am Steg2

Kaum ist das erste Praktikum abgeschlossen, geht es mit der Suche nach dem Zweiten weiter -> die Arbeit geht nie aus 😉

Paula

Moin, Moin aus Hamburg

Moin, moin zusammen!

In meinem ersten efAb war ich 7 Wochen im Holiday Inn Express – Hamburg St. Pauli. Das Hotel liegt im Herzen von St. Pauli. Gleich nebenan ist die Reeperbahn und das Millerntorstadion, die Heimat des FC St. Paulis. In der Gegend kann mal also sehr gut seine Freizeit verbringen, wenn man mal nicht gerade am arbeiten ist. Das hab ich natürlich auch mit meinen Arbeitskollegen gemacht, die in meiner Praktikumszeit zu guten Freunden geworden sind 🙂

IMG-20160806-WA0019

Nicht nur Hamburg habe ich genossen, sondern ich habe auch einen Ausflug nach Helgoland gemacht, den man auf jeden Fall mit einer Hamburg-Reise verbinden sollte

. DSC_0058

Natürlich habe ich nicht nur das Leben im Norden genossen, sondern auch viel gearbeitet.

In meinem Praktikum durfte ich in die verschiedensten Bereiche des Hotels blicken und war somit im Frühstücksservice, an der Rezeption und im Housekeeping eingesetzt und hab dabei sehr viel gelernt. Anders wie ich erwartet hab, wurde ich als ein ganz „normaler“ Mitarbeiter gesehen und eingesetzt und musste nicht wie man immer denkt die blöden und lästigen „Praktikantenaufgaben“ erledigen 🙂 Somit war ich die ganze Zeit in der Frühschicht eingteilt und hatte somit auch nachmittags immer Zeit mir die Stadt anzuschauen.

DSC_0039

Dies sind ein paar meine Aufgaben:

Frühstück:

  • Restaurant und Buffet herrichten und danach wieder sauber machen
  • Essen vorbereiten
  • Buffet auffüllen
  • Küche putzen
  • Geschirr spülen

Rezeption:

  • Check- in und Check- out
  • Kreditkartenabrechnung
  • Lobby und Empfang sauber halten

Housekeeping:

  • Zimmer checken
  • Meeting mit den Cleanern

 

Natürlich hab ich in meinem Prakitkum noch viel mehr gemacht als das hier oben aber sonst wirds wohl zu viel für alle 🙂 Was allerdings leider noch zu erwähnen ist, ist dass mir weder Kost noch Logis gestellt bekommen konnte und es so ein sehr teurer Spaß für mich wurde ich aber die Zeit im Norden auf jeden Fall nicht missen möchte, da ich einfach so viel erleben durfte und einfach sehr viele witzige Veranstaltungen, wie die Harley Days oder der Schlagermove zu dieser Zeit stattgefunden haben!

IMG-20160806-WA0007

7 Wochen unter den Nordlichtern

Ich habe mein letztes efAb im Bereich Sales- und Marketingmanagement in der Blachford Lake Lodge in Nordkanada absolviert. 

 

Zur Lodge: 

BlachfordLakeLodge
Blachford Lake Lodge

Die Blachford Lake Lodge liegt 100 km östlich von Yellowknife, der Hauptstadt der Nordwest-Territorien, umgeben von purer Wildnis. Die Lodge ist nur durch einen 25-minütigen Flug in einem  Buschflugzeug zuerreichen. In der Sommer- bzw. Herbstsaison, welche von Anfang Juni bis Anfang Oktober ist, fliegen unsere Gäste mit einem Wasserflugzeug zum Blachford See. In der Wintersaison (Weihnachten bis Anfang April) hingegen mit einem Skiiflugzeug.  Während der beiden Saisonen ist die Lodge geschlossen, da der See zufrieren muss bzw. auftauen muss.  Die Lodge hat 5 Gästezimmer und weitere 5 Hütten, welche nur wenige Gehminuten vom Hauptgebäude entfernt sind. Alle Zimmer bzw. Hütten sind gemütlich, aber rustikal eingerichtet. Im Sommer können unsere Gäste Kanu oder Kayak fahren, wandern gehen, schwimmen, fischen oder einfach nur die herrliche Natur und Stille genießen. In den Wintermonaten, wo es hier bis zu -50°C haben kann,  stehen vor allem Schneemobiltouren, Langlaufausflüge und das Bilden von Iglus auf dem Programm. Desweiteren verfügt die Lodge über einen Whirlpool und eine Sauna, die für alle Gäste kostenfrei zur Verfügung stehen.

 

Zu meinen Aufgaben:

BlachfordCrew
Blachford Crew

Meine erste Woche verbrachte ich in der Lodge und habe dort in allen Bereichen mitgeholfen. Ich hab Bäume gefällt, Wäsche gewaschen, die Gästehütten gesäubert, Bänke fürs Tipi gebaut und war wandern mit Gästen. Es war eine absolut abwechslungsreiche und spannende Woche, die leider viel zu schnell vergangen ist. In der Lodge habe ich 6 Tage für jeweils 6 Stunden am Tag gearbeitet. Da in der Lodge fast nur freiwillige Helfer arbeiten, ist das Arbeitsklima absolut positiv, offen und international. Meine absoluten Highlights während meiner Zeit in der Lodge waren die Lagerfeuerabende im Tipi wo jeder seine Reisegeschichten ausgepackt hat, die Ausflüge mit dem Kanu oder Kayak und die Bootstouren zum fischen. 

Flug mit Wasserflugzeug
Flug zur Lodge mit einem Wasserflugzeug

Dann gings für mich auch schon wieder zurück in die Ziwilisation. Die folgenden zwei Wochen wurde ich  intensiv darauf trainiert alle Tätigkeiten im Büro zu übernehmen, da meine zwei Kolleginnen anfang Oktober für einen Monat nach Asien gereist sind. Ich verwalte jetzt seit vier Wochen das Büro in Yellowknife alleine. Zu meinen Aufgaben gehörte das Beantworten von Kundenfragen, die Durchführung von  Buchungen, das Erstellen von Angeboten und die Pflege der sozialen Netzwerke. Desweiteren habe ich viele kleine Projekte, wie z.B. die Auswertung und Analyse von Fragebögen, die Suche nach neuen potentiellen Reisebüros, die Bestellung von bedruckten Hoddies und Mützen, usw. Meine Arbeitszeiten sind von 08.00 Uhr bis 16.30 Uhr.

 

Fazit:

Nach der Arbeit

Müsste ich mein Praktikum in einem Wort beschreiben, würde ich ‚Perfekt“ wählen. Ich bin mehr als begeistert von meiner Zeit hier und von meinem Job. Mir macht es unglaublich viel Spaß den Gästen die Lodge näherzubringen und Sie dafür zu begeistern. Die Vorfreude, die die meisten Gäste mitbringen ist wirklich ansteckend. Ich muss sagen ich hab mich absolut in diesen Ort verliebt und kann mir kaum einen besseren Arbeits- bzw. Praktikumsplatz vorstellen. Dadurch, dass ich so viel Verantwortung hatte , ist meine erste Woche alleine im Büro sehr fordernd, aber aufregend gewesen. Im Enddeffekt habe ich unglaublich viel Neues gelernt, neue Freunde gewonnen, das Leben im Norden kennengelernt, die Nordlichter gesehen und eine unvergessliche Zeit gehabt. 

 

Jetzt geht’s noch ne Woche nach New York und dann (leider) wieder zurück ins Klassenzimmer! 🙂

 

 Mahsi Cho von Yellowknife, 

Lea

 

Märchenhochzeiten auf Schloss Prielau

In einem idyllischen Park in Österreich, nur 200 m vom Nordufer des Zeller Sees entfernt, liegt das Schloss Prielau, in dem ich 7 Wochen lang mein drittes Praktikum absolvierte. Der ehemalige Wohnsitz der Familie Hugo von Hofmannsthal wurde 1425 erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1980 ist das ehemalige Jagdschloss im Besitz der Familie Porsche, die es in ein Landhotel umbaute. Seit 2004 sind Anette und Andreas Mayer die Gastgeber und betreiben das eher kleine Hotel, das Gourmetrestaurant MAYER’s und die vielen Veranstaltungen mit viel Liebe und persönlichem Engagement. Die 7 Doppelzimmer, 2 Suiten sowie ein Apartment im Fischerhaus bieten Platz für 24 Personen. Die Zimmer sind im ländlichen Stil eingerichtet und verfügen über allen Komfort eines internationalen 4-Sterne Hotels.

schloss-prielau 1                               suite_hugo01

Hochzeiten sind unsere Leidenschaft“ dies ist das Motto auf Schloss Prielau, das mich meine 7 Wochen Praktikum begleitet hat. Ein Wochenende ohne Hochzeit? Hier unvorstellbar. Zu bieten hat Schloss Prielau eine wunderschöne Barockkirche direkt am Schloss für die kirchliche Trauung, einen Privatstrand am Zeller See für die Segnung unter freiem Himmel, einen idyllischen Schlosspark für die standesamtliche Trauung, die auch im Schloss stattfinden kann. Nicht umsonst beschließen Paare, mit ausreichend Budget, aus der ganzen Welt ihre Hochzeit auf Schloss Prielau zu feiern. Und so erlebt man hier als Mitarbeiter jede Hochzeit hautnah mit, ob indisch oder traditionell gehalten – jede Hochzeit hat ihren eigenen Charakter.

hochzeitenschloss-prielau

 

Meine Aufgabenbereiche:

Da das Hotel eher klein ist, hat es auch nicht viele Mitarbeiter, was wiederum bedeutet, dass man hier als Praktikant für sehr Vieles verantwortlich ist. Und so war ich an der Rezeption tätig und habe Check ins und Check outs durchgeführt und war für den Telefondienst zuständig. Außerdem war ich tagsüber auch als Servicekraft in der Schlossküche tätig und bin auch einmal kurz in die Rolle des Concierge geschlüpft, um den Gästen mit dem Gepäck zu helfen, was eine wichtige Aufgabe ist in einem Hotel ohne Aufzug… Am Abend war ich in dem Gourmetrestaurant MAYER´S, das vom Küchenchef Anderes Mayer geführt wird, der unter anderem mit 2 Sternen von Guide Michelin ausgezeichnet wurde. Dort war ich ebenfalls im Service tätig. Die Arbeit dort war besonders spannend, da man in einem Sternerestaurant einen ganz anderen Service kennen lernen darf, der das Annoncieren der Speisen am Gast und Servieren mit weißen Handschuhen beinhaltet. Die Gourmetküche ist französisch orientiert.

An Tagen an denen eine Hochzeit statt fand, war das Schloss für die Öffentlichkeit geschlossen und mein Aufgabenbereich war hauptsächlich im Service, aber auch bei den Vorbereitungen durfte ich mithelfen.

002_Mayersmayer-s-restaurant-aufSchloss_Prielau_Hotel_Restaurant-Zell_am_See-Bankettsaal

 

Mein Fazit:

Nun ist das Praktikum vorbei und ich blicke auf eine ereignisreiche und lehrreiche Zeit zurück.

Wer auf der Suche nach einem Hotelpraktikum ist, dem kann ich das Schloss Prielau empfehlen. Kost und Logis wurden mir gestellt. Die Mitarbeiter sind auch super nett. Jedoch bedeuten viele Veranstaltungen auch viel Arbeit und sehr viele Überstunden. Das kleine Team ist voll ausgelastet und manchmal auch unterbesetzt und etwas chaotisch, dafür wird es nicht langweilig. 🙂

Kemt’s vorbei und Bucht’s!

Mein 3. Praktikum geht bald zu Ende, denn seit 6 Wochen bin ich schon bei L’TUR in Rosenheim.

L’TUR ist ein eigenständiges Reisebüro, das mit einer Kooperation mit TUI, Deutschlands größter Last Minute Anbieter ist. Seit mehr als 25 Jahren ist L’TUR der  Experte für Last Minute Reisen und hilft Ihnen die günstigsten Reiseangebote zu finden. L’TUR bietet Ihnen sowohl klassische Last Minute Urlaubsreisen als auch die einzelnen Bausteine für Ihren nächsten Traumurlaub.

Das Reisebüro bietet hauptsächlich Pauschalreisen an. Jedoch hat man hier auch nur Flug Buchungen und Kreuzfahrten im Sortiment. Daher ist der Kundenkreis sehr groß: von jung bis alt und für den kleinen und großen Geldbeutel.

 

Mein Arbeitsbereich

Um halb 10 standen wir alle im Shop um noch einiges für den Tag vorzubereiten, da wir um 10 Uhr das Büro aufschlossen. Zuerst durfte ich immer den Boden wischen und nachschauen, ob alles sauber und ordentlich ist. Wir druckten die neuen Seiten für unseren L’TUR Katalog aus, checkten gleich einmal die E-Mails und brachten die Briefe zur Post. Dies waren eigentlich die alltäglichen Aufgaben am Morgen.

Anfangs konnte ich noch nicht viel machen, da mir das ausreichende Wissen für Kundengespräche fehlte. Dennoch durfte ich bei den Verkaufsgesprächen zusehen, was mir auch sehr viel Spaß machte und ich einiges lernen konnte. Mit meiner Arbeitskollegin sortierten wir die Ordner und richteten uns für das neue Geschäftsjahr ein, wenn Zeit dafür war. Bei Nur-Flügen durfte ich schon alleine beraten und buchen. Mit meinem Chef konnte ich auch schon die ein oder andere Pauschalreise buchen.

Da es uns wichtig ist einen guten Service unseren Kunden zu bieten, konnte ich schon einige Web-CheckIns, Sitzplatzreservierungen, Mietwagenbuchung und auch Flughafentransferbuchungen durchführen.

Donnerstags machten wir die Angebote für die Aushänge im Shop. Ob Fernreien, Städtereisen, Kreuzfahrten oder nur Flüge, ich durfte sie alle raussuchen und zusammenstellen, was mir sehr viel Spaß gemacht hat.

IMG_5005 IMG_5009 IMG_5011

L'TUR Katalog

Die Mitarbeiter bzw. Auszubildenden und mein Chef haben mich herzlich Empfangen und erkälten mir alles mit Können und Geduld. Daher gefällt es mir hier im L’TUR Reisebüro sehr gut. Ich habe einen sehr interessanten Einblick in die Welt des Reisens bekommen und kann mir deshalb auch vorstellen nach der Schule damit weiter zu machen, da es immer wieder Neues zu Entdecken und Sehen gibt und es nie langweilig werden kann!

In ca. einer Woche endet mein Praktikum und es kommen erstmal meine wohlverdienten Herbstferien!

Also: Kemt’s vorbei und bucht’s, mehr Last Minute geht ned!IMG_5007

Ich wünsche euch schöne Ferien 🙂

Eure Marina

 

7 Wochen fernab der Zivilisation – ausgesetzt in der Wildnis

Hallo Zusammen,image

der ein oder andere weiß es bereits, dass wir (Magda&Laura) unser Praktikum seit knappen 7 Wochen auf der Gabus Game Ranch (http://www.gabusnamibia.com) in Namibia verbringen, welche seit vier Generationen im Besitz der Familie Kuehl ist.  Die sechs Hektar große Ranch befindet sich ca.  4h Autofahrt nordöstlich der Hauptstadt Windhoek entfernt und verfügt über 17 Gästezimmer. Zusätzlich werden Game Drives (Safaritouren), geführte Wanderungen, Ausritte oder Höhlenexkursionen angeboten, an welchen auch wir teilnehmen dürfen.

Während unseren imagePraktikums haben wir wie vertraglich geregelt die Bereiche Housekeeping, Service, Küche und Rezeption bereits durchlaufen und zwar nicht, wie die meisten anderen im wöchentlichen Wechsel, sondern an einem Tag. Meist bereiten wir zuerst das Frühstück für die Gäste vor, nach Bedarf wird im Housekeeping mitgeholfen, Check-Ins und Check-Outs durchgeführt und Abends in Service sowie Küche mitgeholfen. Mittlerweile haben wir eine richtige Leidenschaft für das Spülen, Polieren und Putzen entdeckt, was wir mittlerweile perfektioniert und lieben gelernt haben.

Da wir hier auf einer relativ kleinen Ranch arbeiten, gibt es auch Tage, an denen wir nicht von Scharen deutscher Touristen – mit Kameras um den Hals undimage Socken in den Sandalen – über den Haufen gerannt werden und an diesen Tagen übernehmen wir die Lodge! Die bereits genannten Bereiche übernehmen wir komplett selbst und können unserer Kreativität freien Lauf lassen und die Gäste unter anderem mit Schmankerl aus der bayerischen Küche verwöhnen.

Da wir hier mit ca. 70 km Entfernung zur nächsten Metropole – von der Größe in etwa vergleichbar mit Freilassing – nicht gerade Zentral liegen, wird uns Kost und Logis gestellt. Wir wohnen in eigenen, kleinen aber ausreichenden Zimmern mit Bad, nur ein paar Meter von unserem Arbeitsplatz entfernt. Jedoch ist der Weg dorthin nicht zu unterschätzen, da oftmals ein gefährlicher Struthio Camelus – ein Strauß auf uns lauert, an dem wir nur mit einer ausgefeilten Taktik vorbeikommen. Tagtäglich dürfen wir uns außerdem an typisch namibianischer Hausmannskost erfreuen. Da hier die Besitzer selbst jagen, hat man es als Vegetarier oder gar Veganer ziemlich schwer, weil man beinahe täglich ein saftiges Steak von Wasserbock, Impala & Co. vorgesetzt bekommt, welche gerade noch am Küchenfenster vorbeigesprungen sind.

Auch wenn es schwierig ist von hier aus die Zivilisation zu erreichen und etwas vom Land außerhalb der imageRanch zu sehen, geben unsere Chefs Heinzi und Heidi ihr bestmögliches, dass uns an unseren freien Tagen nicht langweilig wird, wie z. B. ganztägige Einkaufstouren, Weinproben, einen Tagesausflug in den Etosha Nationalpark und eventuell eine ausgelassene Partynacht im Deutschen Klub beim Knobeln.

Im Groimageßen und Ganzen haben wir hier eine schöne Zeit und genießen hier noch unsere letzten sonnigen Tage bei durchschnittlichen „36 Grad und es wird noch heißer…“ bis wir bald ins kalte Deutschland zurückkehren und die YouTou wieder unsicher machen werden 😉

Bis dahin groete liefde,

Laura & Magdaimage

Gourmentcatering für jedermann

Bei meinem dritten Praktikum hatte es mich in das schöne Altötting zu Partyservice Gentscher verschlagen.

Dieser Betrieb ist ein mittelgroßer Betrieb jedoch ist er stätig am Wachsen. Der Familienbetrieb wurde 1992 von den jetzigen Seniorchefs gegründet und wurde zu einem der bekanntesten Catering Unternehmen in Altötting.

Unter Catering hatte ich mir hauptsächlich Essenslieferungen oder Kongressverpflegung vorgestellt. Umso überraschter und beeindruckter war ich als ich erfuhr, dass dieses Unternehmen so vieles mehr ist. Bei der Bewirtung von drei Kantinen konnte mir das Unternehmen einen abwechslungsreichen Einblick in einen Teil des vielseitigen Betriebs bieten. Doch ein sehr großer Teil der Nachfrage bezieht sich auf Hochzeitsanfragen. Wobei Gentscher meist nicht nur für das Essen zuständig ist, sondern auch das Mobiliar, die Dekoration, das Personal und einige weitere Angebote übernimmt.

Ein ganz besonderer Einsatz war für mich Kongresscatering im TUM Gebäude in Raitenhaslach. Mir sagte das zuerst gar nichts aber als ich dort war wurde ich nur noch positiv überrascht. Das Gebäude ist atemberaubend und die Mitarbeiter dort sind wirklich sehr nett. Ich durfte zusammen mit einer erfahrenen Serviceleitung das Catering machen. Dazu gehörte Getränkeaustausch in den Kongresssälen, vorbereiten der Kaffeepausen und eindecken für das Mittagessen. Dort bekamen wir Hilfe von unseren Kollegen. Diese drei Tage waren wirklich interessant und obwohl es anstrengend war, hat es mir wirklich sehr viel Spaß gemacht.

Kongresssaal Raitenhaslach
Kongresssaal Raitenhaslach

Zu meinen Aufgaben gehören:

  • Bürokommunikation
  • Bewirtung von den Kantinen
  • Serviceeinsatz

Mein Fazit:

Zusammenfassend ist dieses Praktikum wirklich toll und lehrreich. Alle Kollegen waren immer sehr nett zu mir und halfen mir bei jeder Frage die ich hatte weiter. Ich habe sehr viele Einblicke in die Organisation von einem Caterer bekommen und hatte bis jetzt eine tolle Zeit dort.

O‘ ganga is! – Mein drittes Praktikum im Hotel Königshof in München!

Gerade beginnt die  fünfte Woche meines dritten efAb’s in einem von seit 100 Jahren familiengeführten Geisel Privathotel, dem 5-Sterne-Luxushotel Königshof in München und ich habe bisher im Housekeeping und im Restaurant schon jede Menge gute Erfahrungen  sammeln dürfen. Praktikanten erleben  hier eine 39 Stunden Woche, dürfen freiwillig, auch während der Arbeitszeit unter Absprache mit den Abteilungsleitern,  an hotelinternen  Seminaren und Fortbildungen teilnehmen und haben für gewöhnlich am Wochenende immer frei. Die Mitarbeiter die ich bisher kennengelernt habe sind stets freundlich und hilfsbereit, das Personalessen im Königshof ist ein großes Buffet und wirklich sehr gut und die Kantine steht für alle Mitarbeiter jederzeit offen.

Zu meinen Tätigkeiten:

Im Housekeeping

Reinigen und kontrollieren der Zimmer und Flure, Minibar auffüllen,  Gästebetten für Tagsüber und  für die Nacht vorbereiten, unvm.

Badezimmer-Suite-Hotel-Koenigshof-Muenchen_07 Einblick in eines der komfortablen Gästezimmer im Hotel Königshof

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Service
Frühstücksbuffet betreuen, Getränke- und Speisenservice, Tische abräumen und neu Eindecken, Gedecke vorbereiten, Zimmerservice, unvm.

Einblick in das Hotelrestaurant
Einblick in das Hotelrestaurant

 

 

 

 

 

 

Arbeitszeiten

In jeder Abteilung  des Hotels  gibt es mehrere verschiedene Schichten. Unter Anderem, wie im Housekeeping gehandhabt, eine Früh-, Mittel,- und Spätschicht, wobei ich die meiste Zeit immer in der Frühschicht (Arbeitsbeginn: 6:00 -8:00 Uhr) gearbeitet habe, und hatte dadurch  immer spätestens ab16:00 Uhr frei. Den Abteilungsleitern ist es zudem sehr wichtig, dass Praktikanten nie länger als vereinbart  arbeiten müssen.

Nachdem ich nun in den ersten Wochen im Housekeeping und im Service sehr viel Neues dazulernen und einige praktische Erfahrungen sammeln durfte, bin ich sehr gespannt, welche Aufgaben mich noch in meiner nächsten Abteilung,  der Warenwirtschaft, erwarten werden.
 

Fazit:
Für alle die demnächst auch ihr Praktikum in München machen wollen kann ich das Hotel Königshof gerade für das dritte efAb sehr empfehlen! Kost und Logis ist frei und man wohnt direkt neben dem Hotel. Auch die Personalzimmer sind schön eingerichtet und gerade zur Wies’n ist hier in der bayerischen Landeshauptstadt einiges los. 😉